Friday, October 27, 2006

Der volle Horror..

In den letzten Jahren habe ich einige Stunden im Kino verbracht und zwar damit, mir mit einer Freundin (=Pia) Horrorfilme anzusehen. Viele waren schlecht, manche waren gut.
Jedenfalls dachten wir uns... falsch: dachte mir ICH, dass man da ja den österreichischen Film, namens "In 3 Tagen bist du tot" nicht auslassen könne, zumal der keine schlechten Kritiken bekommen hat.
So landeten wir dann am Mittwoch zu dritt im Kino und es war einfach furchtbar. Ich habe sofort allen Horrorfilmen abgeschworen, denn der war echt arg! So sehr gefürchtet hab ich mich glaub ich nicht mal bei "Ring"... Ich wurde außerdem von beiden Freundinnen kontinuierlich verflucht...
Jedenfalls: Im Nachhinein betrachtet, ist der Film nicht schlecht. Geht ziemlich an die Psyche. Nette Szenenübergänge, bei denen man zusammenzuckt, obwohl nix passiert - keine extrem blutig dargestellten Gewaltszenen, Mörder ist nicht vorhersehbar.
Also für Horrorfilmfans empfehlenswert - für Leute mit schwachen Nerven eher weniger.

Friday, October 20, 2006

Pickwicks

Meine allerneueste Entdeckung ist das Pickwicks in der Mark-Aurel-Straße. Nun, eigentlich weiß ich schon seit über einem Jahr, dass es existiert, aber ich bin bis vor kurzem noch nie dort gewesen...
Das Pickwicks also trägt den Untertitel "English tea and coffee house" und gestaltet sich wie ein Wohnzimmer: kleine Tischchen, Polstermöbel, rundherum Bücherregale.
Aus letztgenannten kann man sich während seines Aufenthaltes gerne ein Exemplar seiner Wahl nehmen und lesen. (Hin und wieder gibt es auch einen Abverkauf gebrauchter Bücher..)
Aufgewartet wird dort natürlich mit einer Menge verschiedener Tees und Kaffees - doch freilich gibt es auch englisches (etc.) Bier und den grandiosen Strongbow cider und noch vieles mehr. Damit man nicht verhungert, kann man zwischen Suppen, Sandwiches, Bagels, Fish & chips and so on wählen.
Filmfans bietet das Pickwicks die Möglichkeit, sich aus einer Riesenfülle an DVDs und Videos welche auszuborgen - zu scheinbar nicht schlechten Konditionen ... (werd ich demnächst mal testen).
Was außerdem ziemlich interessant ist, sind die diversen Abendveranstaltungen -- also Jazzkonzerte, Karaokeabende, Parties,.. die dort immer wieder stattfinden.
Für Leute, die sich bei der Verwendung der englischen Sprache noch unsicher sind, gibt es "English conversation lessons"... Pickwicks legt, nebenbei bemerkt, ziemlich viel Wert darauf, dass dort ausschließlich in vorher genannter Sprache kommuniziert wird.
Unglaublich gemütlich ist also diese Lokalität und praktischerweise für mich verkehrstechnisch günstig gelegen.
Um nicht noch mehr auszuschweifen: auf www.pickwicks.at sind alle zusätzlichen Informationen zu bekommen.

Monday, October 16, 2006

blue & orange

Starbucks tut nicht mehr. Da war ich schon zu oft. Viel zu oft.
Und somit bin ich auf der continuierlichen Suche nach potentiellen Alternativen um meine Kaffeesucht zu stillen.
Als brauchbar erwies sich hierbei das blue&orange, das über ein gutes Angebot gekoppelt mit guten Preisen verfügt. Man spezialisiert sich dabei auf Kaffee und Bagels. Verfügbar sind jedoch ebenso diverse Salate, Sandwiches, belgische Waffel und Bier (das meiner Meinung nach dort nicht recht hinpasst...)... Außerdem gibt es dort einen gratis W-Lan Hotspot, den ich bei Gelegenheit testen werde (wenn man dazu nicht den Lap-Top mitschleppen müsste!!).
Netterweise kann man auch heraußen sitzen (naja, jetzt immer weniger) aber auch drinnen ist es durchaus nett... UND: wenn man Cappuccino anstatt mit Schlagobers lieber mit Milchschaum konsumieren mag, gibt es noch einen preislichen Nachlass. Sehr lobenswert!

Thursday, October 12, 2006

Kritik

Ich könnte hier an allen möglichen Dingen Kritik üben. Beispielsweise an den City-Bikes, die zwar an sich eine tolle Idee sind, aber leider einen großen Haken haben: die Zahlen der Räder und der Radständer stehen im Verhältnis 1:1 zueinander. Schlecht. Sehr sehr schlecht. Wenn man frohgemut irgendwohin fahren mag und dann dort draufkommt, dass kein Stellplatz mehr frei ist, lässt die Euphorie abrupt nach... v.a. wenn man zu zweit unterwegs ist und an den Stellplätzen, wo noch nicht alles voll ist, dann EIN Radständer frei ist...
Kritik üben könnte ich auch an gewissen Leuten aus meinem persönlichen Bekanntenkreis - ich will es aber hier verallgemeinern, und zwar auf Leute, die, wenn es darauf ankommt, keinen Beitrag liefern, die Arbeit den anderen überlassen und diese anderen dann Länge mal Breite kritisieren: mit einem Wort, Leute, die gescheit reden, ohne eine Ahnung zu haben. Und zwar in meinem Fall / dem Fall meiner Bekannten so massiv, dass es wirklich nur mehr anstrengend und ärgernswert ist....

In Wahrheit, will ich aber ganz andere Dinge kritisieren:

Die Bücher und Filme, die ich mir in den letzten Wochen reingezogen habe - denn hier herrscht Aufholgebot.

1. Pandora (Anne Rice)
Weil ich zu viel Zeit hatte, war ich im British Bookshop, was sich immer als verheerend für meine Geldbörse erweist. Ziel- und planlos bin ich dort herumgeirrt, auf der Suche nach einem Buch, das mein Interesse wecken könnte - und da war es schon: Pandora
Ebendiese Pandora lebt zur Zeit des Augustus (für Laien: um das Jahr null herum) in Rom und schildert ihr gesamtes Leben: Die politischen Morde an ihrer Familie, die sie zur Flucht zwingen, ihre literarisch-geprägte Kindheit etc. etc.
Nun, was ich beim Kauf des Buches überlesen habe: Pandora ist ein Vampir. Das tut jedoch diesem durchaus guten Werk keinen Abbruch...

2. Sommer Ende zwanzig (Claudio Paglieri)
Vor ungefähr zwei Jahren hat Stefano Amici einfach beschlossen, sich nicht länger dem eigenen Pflichtgefühl und den Erwartungen der anderen zu unterwerfen. Seltsam zufrieden in seiner neu errungenen Einsamkeit denkt er über all das nach, was ihm auf dem Weg zum Erwachsenwerden unmerklich verlorenging. Die Freundschaft mit Teo, Mario und Robi, zum Beispiel, die Atmosphäre der legendären Inter-Rail-Tour, der vier Freunde vor zehn Jahren kreuz und quer durch Europa und den Pakt, den sie damals geschlossen haben, und den es Ende dieses Sommers, an seinem dreißigsten Geburtstag, einzulösen gilt.
Ein Mix aus Gegenwart und Reflexion der Vergangenheit, wobei graduell die Erfahrungen und Probleme der Hauptperson aufgearbeitet werden.
Dieses Buch könnte es fast zu meinem Lieblingsbuch schaffen... kann es aber nicht begründen...

3. Das Parfüm (Patrick Süskind)
Nach der Lektüre dieses genialen und wortschatztechnisch raffinierten Buches habe ich mir natürlich auch den Film angesehen und ich muss sagen: Gut umgesetzt!
(Ich denke der Inhalt ist mittlerweile allen bekannt...) Da will ich gar nicht mehr Worte drüber verlieren: Super!

4. Long walk home
Die Videothek, die bei mir um's Eck liegt baut um und verkauft deshalb einige "alte" DVDs und Videos ab - da musste ich natürlich hin. Erstanden habe ich dabei die DVD mit oben genanntem Titel (- nachdem ich es vor einigen Jahren nicht geschafft habe, mir den Film im Kino anzusehen).
1930, Australien: Mischlingskinder (Aborigines+Weiße) werden ihren Müttern entrissen und in einem speziellen Heim zu Hausmädchen etc. erzogen. Die ca. 14jährige Molly will sich das aber nicht gefallen lassen und reißt mit 2 weiteren, jüngeren, Kindern aus. Die Kinder wissen nicht, wo sie hinmüssen, nur dass der "rabbit-proof-fence", der durch das ganze Gebiet läuft, auch durch ihre Heimatregion geht, die 1390 km von dem Kinderheim entfernt ist. Ihnen sind natürlich alle möglichen Leute auf den Fersen...
Sehr packender Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht.Wirklich empfehlenswert!

Gut - das wars dann auch (schon ;-)...).

Thursday, October 05, 2006

Herbst

Die Ferien sind aus und die Uni hat mich wieder. Somit wurde nun auch meine verfügbare Freizeit wieder einer Limitation unterzogen - soll aber nicht weiter schlimm sein.
Was wichtiger ist als der Semesterbeginn (wobei auch der ganz toll ist, denn ich habe schon ein Standard-Testabo+Bleistift+lachsfarbenem Block *würg*, man sieht die ganzen netten Leute wieder und viele neue Gesichter und man kommt sich im Anblick der Erstsemestrigen so groß und erfahren vor...)...wo war ich?... aja: was viel wichtiger ist: Es ist Herbst.
Herbst ist wunderbar. Herbst ist die beste Jahreszeit - und das nicht nur weil mein Geburtstag hineinfällt, sondern vielmehr, weil die Natur auf einmal eine unglaublich schöne Buntheit aufweist. Und weil es kühl wird. Und weil es soooo viel frisches Obst und Gemüse gibt: Weintrauben, Zwetschken, Paradeiser, Gurken, Pfirsiche,.... grandios!
Und auch, weil das Herbstgewand, einfach das tollste Gewand ist (farblich und überhaupt). Außerdem ist Herbstwind - wenn auch wenig geschätzt - etwas total schönes. Nicht nur für die Kinder zum Drachensteigen, sondern generell. Herbstwind ist einfach toll!

In diesem Sinne einen schönen Herbst!!