Sunday, September 24, 2006

von Spinnen, Nacktschnecken und Beulen

Nun, mittlerweile habe ich mich ziemlich an die Maisfelder gewöhnt. Ist gar nicht so unnett dort.
Vor allem abwechslungsreicher als man glaubt: In der Steiermark zum Beispiel gibt es extrem überdimensionale Maispflanzen von 4,20 m Höhe während man in Niederösterreich viel mehr mit vertrockneten und Beulenbefallenen Stauden zu tun hat.
Auch die Fauna ist von Region zu Region verschieden. Auch hier hat die Steiermark die Nase vorn mit den größten, fettesten Spinnen. Diese hängen in ihren wunderschönen Netzen quer über dem Weg und man muss aufpassen, sonst hat man sie gleich im Gesicht kleben.
Und Nacktschnecken gibt es dort. Tausende. Die sind komisch: Sie fressen nämlich dieses grausige Beulenbrandzeug... Naja, da haben sie etwas mit den Franzosen gemeinsam, denn dort ist das angeblich eine Delikatesse... Kranke Sachen gibts!
Na und zur Veranschaulichung habe ich auch ein Bild einer solchen Beule hinzugefügt. Leider ist Google hier nicht so ergiebig:

In Wirklichkeit schauen diese Dinger oft noch weitaus grausiger aus und wenn man nicht aufpasst und anstreift hat man gleich einen absolut unsympathischen feuchten schwarzen Fleck auf der Kleidung... bäh.

Aber selbst daran gewöhnt man sich und jetzt habe ich nur mehr 3 Tage vor mir.

4 comments:

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Da sieht man wieder, welch ein pflanzen,- und tierfreundliches Land die Steiermark ist..Zum Thema Franzosen und den Grindbeulen: Das ist sicher die perfekte Beilage zu Schnecken und Froschschenkeln.
Lecker.Jetz weiß ich, was ich mal wieder kochen könnte (Falls ich einmal eine gute Ausrede für das Verschieben irgendeines Termins brauche....)

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Würg.

Kristina said...

na geh, wenn ich das gewusst hätte, dann hätt ich dir ein paar frisch gepflückte Beulen mitgebracht...

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Hähä